Musiker

Jianguo Lu  geboren in China, begann bereits im Kindesalter mit dem Spiel der Erhu, der traditionellen chinesischen Geige.

Nach einem erfolgreichen Musikstudium am Konservatorium Shanghai wurde er in das renommierte „Chinesische Zentrale Orchester für Nationale Musik" in Peking aufgenommen. Neben nationalen und internationalen Auftritten in Konzerten und bei Festivals, wirkte er mit dem Orchester an den Aufnahmen des Soundtracks von Bernardo Bertoluccis oscarprämiertem Film „Der letzte Kaiser" mit.

In Leipzig verwirklichte er mit der „Nin Hao Kunst und Gastronomie GmbH“ seine Idee als Mittler zwischen den Kulturen und hat sich damit seinen Traum, chinesische Esskultur in Deutschland erlebbar und die deutsche Kultur in China bekannter zu machen, erfüllt.

In Anerkennung seiner hervorragenden Leistungen zur Förderung der asiatischen Musiktradition, wurde ihm im Jahr 2012 von zwei chinesischen Universitäten eine Ehrenprofessur verliehen.

Seit 1990 hat Jianguo Lu zahlreiche Auftritte mit verschiedenen renommierten Ensembles in Deutschland , Frankreich, Niederlande und Österreich, wie z. B: das Konzert 1991 im “Haus der Kulturen der Welt“ in Berlin, 1992 beim „Bad Gleichenberg Musikfestival“ in Österreich, Festkonzert im Stephansaal in Karlsruhe, Konzerte im Münchner Gasteig und bei der IGA in Stuttgart im Jahr 1993,  Auftritte mit dem Gewandhausorchester bei den "Stelzenfestspielen bei Reuth" in den Jahren 2000, 2010 und 2012, beim „Theater der Welt" in Halle 2008, beim „Medientreffpunkt Mitteldeutschland" 2008, den „Classic Open“ 2010, den „MDR Musical Landscapes" 2011, beim „Festival für Weltmusik" 2011, im „ Da Ming Palast“ in Xi´an und  im Jahr 2012 anlässlich des Chinesischen Kulturjahres als Mitorganisator der Stadt Leipzig für das chinesische  Frühlingsfest  im neuen Rathaus, sowie im Festkonzert im Mendelsohn-Haus zu Leipzig. 2016 wirkte er mit der Erhu in der Opernproduktion „ Kommilitonen “ (Peter Maxwell Davies) der Hochschule für Musik und Theater Leipzig mit. Konzerte mit dem Neuen Salonorchester Leipzig  2017 („Östliche Romanzen“ in der Oper Leipzig, das „Rosenmontagskonzert“ und das „Mondfestkonzert“ im Gewandhaus) sowie die Weihnachtskonzerte in der Alten Handelsbörse Leipzig zählen zu den Höhepunkten seines Schaffens. Diverse CD- und Fernsehaufnahmen belegen die künstlerische Vielfalt als Musiker. www.ninhao-leipzig.de


Jürgen Wolf wurde in Bad Mergentheim geboren. In Würzburg und Heidelberg studierte er Orgel und Musikwissenschaft, war im Orgelbau tätig. Frühe persönliche Begegnungen mit Eugen Jochum und später in Leipzig mit Heinz Rögner brachten ihm besonders die Symphonik von Brahms und Bruckner nahe.

In Wien setzte er sein Studium bei Alfred Mitterhofer fort, schloss im Fach der Evangelischen Kirchenmusik mit dem A-Examen ab. Schon während des Studiums beschäftigte er sich intensiv mit der historischen Aufführungspraxis. Zahlreiche Kurse und private Studien vervollständigten seine Ausbildung.
1993 wurde er in das Amt des Kantors und Organisten an St. Nikolai zu Leipzig berufen. Jürgen Wolf initiierte und prägte die Orgelerneuerung der großen Ladegast-Orgel der Nikolaikirche 2000-2004. Durch sein Engagement konnte die Porsche AG als Hauptsponsor gewonnen werden. In enger Kooperation entstand so ein Instrument von internationalem Rang, an dem Jürgen Wolf herausragende CD-Aufnahmen u.a. der Orgelwerke von Bach, Franz Liszt und Julius Reubke einspielte.

Neben diesen Tätigkeiten ist Jürgen Wolf als Komponist (1999 1. Preis im Kompositionswettbewerb "Geistliches Lied" Bayreuth) und Gastdirigent verschiedener Ensembles und Orchester tätig, wie der Telemann-Akademie Japan, des Drottningholmer Barockensembles, des Mendelssohnkammer- orchesters Leipzig oder der Baltischen Philharmonie Danzig. Er ist Gastdozent für Orgel und Cembalo bei internationalen Meisterkursen und hat regelmäßig Rundfunk-, Fernseh- und CD-Aufnahmen.

Seine internationale Konzerttätigkeit als Dirigent und Organist führte ihn u.a. nach Japan, in die USA, Ukraine, Schweiz, Frankreich, Italien, Norwegen und Polen. 2006 - 2011 war Jürgen Wolf Dirigent des Open-Air Abschlusskonzertes des Leipziger Stadtfestes, 2008 gründete er das Festivalorchester Leipzig. 2007-2012 war er zudem musikalischer Leiter der Leipziger Gedenkfeiern zur „Friedlichen Revolution 1989“.

Neben einem großen Repertoire der bekannten Oratorien bilden für ihn besonders die großen symphonischen Werke von Johannes Brahms und Anton Bruckner den Mittelpunkt einer tiefen Inspiration. www.nikolaikantor.de

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